Kirchliche Hilfswerke begrüßen Untersuchung von Transparency International
Posted April 25, 2008 byCategories: Armut, Recht, Verbrechen
Tags: Armut, Entwicklungshilfe, Korruption
Aachen/ Bonn/ Freiburg/ Stuttgart - 24.04.2008. Korruptionsgefahr besteht bei allen internationalen Transfers, auch in der Entwicklungshilfe; sie besteht theoretisch bei kirchlichen Hilfswerken genauso wie bei allen Hilfsorganisationen. Darum wurde im Mai 2004 eine Arbeitsgruppe von Transparency International mit Mitarbeitenden aus Hilfswerken gegründet, um mögliche Gefahrenmomente und Ansatzpunkt für “Korruption in der nicht-staatlichen Entwicklungszusammenarbeit” zu analysieren.
Ziel war, alle Systeme der internen und externen Kontrolle in der Zusammenarbeit mit kirchlichen Partnern noch ‘korruptionsfester’ zu machen und grundsätzlich Korruption vermeiden zu helfen. Dies war eine pro-aktive Maßnahme. Anlass und Inhalt der Studie waren nicht konkrete Korruptionsfälle. Die Arbeitsgruppe hat Informationen über Korruption und über Maßnahmen zu deren Bekämpfung in der Entwicklungszusammenarbeit deutscher kirchlicher und kirchennaher Organisationen zusammengetragen und analysiert. Abschließend wurde im Sommer 2007 ein Bericht mit den Ergebnissen und Empfehlungen erstellt. Aufgabe der Untersuchung der Arbeitsgruppe war es, Korruption grundsätzlich vermeiden zu helfen.



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