Heike Makatsch für amnesty auf der Berlinale
Die Mitglieder der diesjährigen Berlinale-Jury von amnesty international (ai) stehen fest: Die Schauspielerin Heike Makatsch („Schwesterherz“; „Margarete Steiff“, u.a.), der Filmproduzent Oliver Stoltz („Lost Children“, „Leroy“) und Selina Nelte, Filmexpertin der ai-Zentrale in London, werden über die Vergabe des amnesty international Filmpreises auf der Berlinale 2008 entscheiden. Nominiert sind Filme aus den Sektionen Wettbewerb, Panorama und Forum.
Heike Makatsch sagte zu ihren Erwartungen als Mitglied der ai-Jury auf der Berlinale: „Ein Film, der mir die Augen für Ungerechtigkeiten öffnet, im politischen sowie im privaten Sinn, ist für mich relevant. Ich wünsche mir sehr viel häufiger solche Filmerlebnisse. Dann kann niemand mehr sagen, er habe von alldem nichts gewusst.“ Als Produzent setzt Oliver Stoltz auf starke Geschichten. „Es spielt keine Rolle, ob die Geschichte in Europa, Asien oder Afrika spielt. Es geht mir darum, mit der Macht des Kinos Menschen eine Stimme zu geben.“
Die Verleihung des ai-Filmpreises findet am 16. Februar 2008 im Rahmen der Preisverleihung der unabhängigen Jurys der Berlinale statt. Er ist mit 2.500 Euro dotiert. 2007 ging der Preis an den Episoden-Film „Bei Einbruch der Dunkelheit“ von Anders Nilsson, in den Jahren davor an „U Nergiz Biskivin“ (Panorama 2006) und „Paradise Now“ (Wettbewerb 2005). Neben der Berlinale wird der amnesty international Filmpreis u.a. auch auf internationalen Filmfestivals in Amsterdam, Rotterdam, Kopenhagen und Los Angeles vergeben.
Tags: amnesty international, Berlinade, Film, Filmfestival, Preise
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