Burma: terre des hommes-Hilfslieferungen erreichen die Opfer
Bislang keine Behinderungen durch Militärs
Osnabrück, 14.05.2008 – terre des hommes hat erste Hilfslieferungen in die von der Wirbelsturmkatastrophe betroffenen Gebiete in Burma gebracht. Wie der terre des hommes-Koordinator Bert Cacayan in Thailand erklärte, konnten in der Region Rangun mehr als 1.400 Haushalte in acht Dörfern mit Lebensmitteln und Trinkwasser versorgt werden. Andere Partner des entwicklungspolitischen Kinderhilfswerkes haben damit begonnen, Hilfslieferungen für weitere 300.000 Menschen in den Regionen Rangun und Irrawaddy zu bringen. »Es gibt zwar erhebliche logistische Schwierigkeiten, um die Menschen in den abgelegenen Regionen zu erreichen«, so Cacayan, »doch wurden unsere Lieferungen nicht vom Militär behindert.« terre des hommes bereitet im Augenblick weitere Lieferungen in andere Krisenregionen vor.
terre des hommes hat bereits 76.000 Euro für Soforthilfemaßnahmen zur Verfügung gestellt. Nach wie vor fehlt es in den Krisenregionen an Nahrungsmitteln und sauberem Trinkwasser. Nach Angaben der Kinderhilfsorganisation haben viele Kinder Eltern oder Angehörige verloren. In einigen Regionen sind mehr als 90 Prozent der Schulen zerstört worden.